Das Guggenheim-Museum Bilbao präsentiert eine bemerkenswerte Ausstellung von Igshaan Adams, in der Textilkunst, Erinnerung und zeitgenössischer Tanz in großformatigen Installationen zusammenfinden. 🎨✨
Kuratiert von Lekha Hileman in den Sälen 204 und 208, vereint die Schau textile Werke, die aus dem Dialog zwischen dem südafrikanischen Künstler und Tänzern entstanden sind.
🎨 Den Staub aufwirbeln: Das Körperarchiv
📅 Vom 5. Mai bis zum 1. November 2026
🕐 Dienstag bis Sonntag: 10:00-20:00 Uhr. Im Juli und August täglich: 10:00-20:00 Uhr
📍 Guggenheim-Museum Bilbao, Bilbao
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📖 Bewegung als textiles Gedächtnis
Die Ausstellung widmet sich der Bewegung und ihren Spuren, basierend auf Adams' Arbeit mit dem Garage Dance Ensemble in O’okiep. Tänzer bewegten sich über Leinwände auf bemaltem Linoleum und hinterließen Tanzspuren als Zeugnisse kollektiver Befreiung und Begegnung.
Ausgehend von Performances in Athen im Jahr 2024 mit südafrikanischen und griechischen Tänzern wurden die entstandenen Monotypien in monumentale Wandteppiche übertragen. Frei im Raum aufgehängt, zeigen sie beide Seiten und werden von schwebenden gewebten Wolken begleitet.
🎨 Igshaan Adams und seine Kunst
Geprägt von seiner Kindheit in Bonteheuwel während der Apartheid verwandelt Adams (Kapstadt, 1982) Seile, Perlen und Draht in komplexe Geflechte über Herkunft, Religion, Sexualität und Erinnerung, die das Weben als körperliche und gemeinschaftliche Praxis begreifen.
ℹ️ Hinweise: Zu sehen in den Sälen 204 und 208. Montags geschlossen, außer im Juli und August.
✨ Ein faszinierender Dialog zwischen Rhythmus, Skulptur und Raum.